Samstag, 19. April 2014

[Rezension] Todeszeichen



Titel: 
Todeszeichen
Autor: Saskia Berwein
Preis: 9,99 €
Ebook: 8,99
Verlag: LYX

ISBN: 978-3-8025-8981-2
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

In einer Grube im Wald werden die Überreste einer zerstückelten Frauenleiche gefunden. Schon bald steht fest: Sie ist ein weiteres Opfer des „Künstlers“– eines Serienmörders, der bereits fünf Frauen entführt, tagelang gequält und ihnen bei lebendigem Leib rätselhafte Bilder in die Haut geschnitten hat. Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann ermitteln fieberhaft, um den grausamen Killer endlich zu stoppen ...
[by LYX]

          R e z i  z u m  B u c h          

Das Cover ist zwar schlicht, aber ich finde es dennoch sehr ansprechend. Das blutige Skalpell dominiert und hat eine düstere Wirkung, sodass meine Neugier schnell geweckt wurde.

In die Geschichte findet man sich problemlos hinein und die Seiten fliegen nur so dahin, da der Schreibstil locker leicht zu lesen ist.  
Die Erzählperspektive wechselt sich von Zeit zu Zeit. Zum Großteil wird die Story aus der Sicht von Jennifer erzählt, aber Charlottes Sicht kommt hier auch nicht zu kurz, da sie ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Direkt im Prolog wird eine durchaus düstere und grausame Szene dargeboten und man bekommt einen guten und vor allem traurigen Einblick in die Gefühle des Opfers eines Serienmörders. Aber auch wenn die Spannung zu Beginn da ist, fällt sie nach ein paar Seiten, denn die Ermittler kommen mit ihrer Suche nach dem Mörder nicht wirklich voran. Einerseits hat es mich geärgert, weil ich mir mehr Spannung gewünscht habe, aber anderseits ist es auch authentisch, dass die Ermittler nicht direkt auf heiße Spuren stoßen.
Während die Kommissarin Jennifer Leitner und der Staatsanwalt Oliver Grohmann kaum neue Anhaltspunkte finden, lernt man ganz besonders die Protagonistinnen Jennifer und Charlotte besser kennen.
Gut gelungen finde ich die Idee, dass nicht nur die Kommissarin und der Staatsanwalt nach Antworten suchen, wie man es sonst aus Krimis und Thrillern kennt, sondern auch die Tochter des Opfers – Charlotte – die Eigeninitiative ergreift. Ganz besonders ist Charlotte eine bewundernswerte Persönlichkeit, denn obwohl sie viele unschöne Ereignisse erlebt und auch neu erlebt, steckt sie nicht gleich den Kopf in den Sand, sondern schaut immer nach vorne.
Zudem ist Oliver Grohmann in meinen Augen sehr sympathisch, denn er stellt keinen typischen Staatsanwalt dar. Statt sich mit wichtigen Papieren auseinander zu setzen wie es sich gehört, ermittelt er lieber persönlich mit der Kommissarin in einem Fall und das macht ihn zu einem ausgefallenen Charakter.
Für Leitner haben ihre Fälle eine hohe Priorität, sodass sie sich mit denen viel lieber befasst als ihr Liebesleben in Ordnung zu bringen. Obwohl sie ab und zu eher kalt wirkt, so zeigt sie dennoch in richtigen Momenten, dass sie ein wahres Herz hat und das macht sie liebenswert. Vielleicht weckt Grohmann ihr das Interesse an einer Beziehung in den folgenden Bänden ja doch noch auf? Wer weiß. Jedenfalls hoffe ich das! *gg*
Der Schluss hat mich mehr als überzeugt! Es ist genial! Obwohl manches vorhersehbar ist und man sich an manchen Stellen nicht über das was passiert wundert, so gibt es dennoch genug schreckliche und fesselnde Erkenntnisse, mit denen man nicht gerechnet hat.

Fazit: Ein toller Debütroman mit interessanten Charakteren, auch wenn die Fortschritte der Ermittlungen anfangs etwas langatmig sind. Ich werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen! ;)

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