Mittwoch, 28. Mai 2014

[Rezension] Obsidian: Schattendunkel



Titel: 
Obsidian: Schattendunkel 
Autor: Jennifer L. Armentrout
Preis: 18,99 €
Ebook: 12,99
Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3-551-58331-4
Sterne: 




          K l a p p t e x t          

Ein dunkles Geheimnis scheint über dem winzigen Städtchen zu liegen, in das die siebzehnjährige Katy gerade erst umgezogen ist. Im umliegenden Gebirge sollen merkwürdige Lichter gesehen worden sein, leuchtende Menschengestalten ... Viel schlimmer findet die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy jedoch, dass die nächste Bibliothek meilenweit weg ist und sie kein Internet hat. Bis sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln und ein Junge die Tür öffnet, so düster und geheimnisvoll wie der Ort selbst: Daemon Black.
[by Carlsen]

          R e z i  z u m  B u c h          

Aufgepasst, hierbei handelt es sich nicht um einen Einband, sondern um den ersten Band der Obsidian-Reihe von Jennifer L. Armentrout. 

Das Cover ist wahrer Blickfang und fiel mir schon bei den Neuerscheinungen direkt ins Auge. Mir gefällt sowohl das Bild an sich als auch die Farbwahl. Beides strahlt etwas mysteriöses und geheimnisvolles aus, was den Inhalt gut widerspiegelt, denn man tappt lange im dunklem bis sich die Geheimnisse in dieser Geschichte lüften.
Leider erkennt man erst, wenn man das Buch in den Händen hält, wie goldig und qualitativ der Schutzumschlag in Wirklichkeit ist.

Jennifer L. Armentrout zog mich mit ihrem bewundernswerten Schreibstil sofort in ihren Bann, sodass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe, da ich mich in dieser erschaffenen Welt wohl gefühlt habe.
Im Einstieg lernt man Katy kennen, die versucht sich in ihrer neuen Umgebung zurecht zu finden. Ich habe mich recht schnell mit ihr identifizieren können, da sie grandioser Weise eine Buchbloggerin ist! Mit ihr die Liebe zu den Büchern zu teilen hat wahrhaft Spaß gemacht, weshalb ich sie – wie erwartet – schnell gern hatte.
Abgesehen davon geht Katy mit Humor und Sarkasmus Hand in Hand und ihre schlagfertige Art sorgt für ständigen Schlagabtausch mit Daemon, dem Protagonisten, was bei mir für Bauchschmerzen vor Lachen gesorgt hat! *gg* Nichts ist besser als witzige Dialoge und die sind der lieben Frau Armentrout wirklich gelungen, weshalb ich bis zum Ende hin wahnsinnig gut unterhalten wurde.
Daemon hingegen hat sich bei mir nur wenige Pluspunkte holen können. Ich war von ihm oft einfach nur genervt. Es gibt Momente wo er doch sympathisiert, aber direkt darauf macht er es wieder zunichte, denn er benimmt sich nicht nur daneben, sondern realisiert auch kaum wann seine fiesen Sprüche unter der Gürtellinie sind. Zum Ende hin lassen seine Sprüche zum Glück nach und er sieht auch Fehler ein, auch wenn auf seine Art.
Es fasziniert mich allerdings, dass er zu seiner Schwester Dee ein unglaublich gutes Verhältnis hat und sie ihm wirklich viel bedeutet.
Dee mochte ich unheimlich gerne. Sie ist ein verträumtes und liebenswürdiges Mädchen, die man sich als beste Freundin wünscht und einfach lieben muss.
Ein großes Gefühlswirrwarr ist von Beginn an vorprogrammiert, aber bleibt, abgesehen von Daemons unmöglichem Verhalten, sehr vergnüglich und bietet den Lesern zwischendurch niedliche und entzückende Szenen.
Spannung ist immer wieder mal vorhanden, aber erst als Katy hinter das Geheimnis von Daemon und Dee kommt, steigert sich die Action. Mich persönlich stört das nicht, denn das ist gerade mal der erste Band einer Reihe. Immerhin lässt sich so hoffen, dass in den folgenden Bänden die Spannung in die Höhe geht.
Der Autorin ist hoch anzurechnen, dass sie mal erfrischende Wesen in das Genre Fantasy bringt. Ihre Grundidee hat mich ehrlich positiv überraschend sowie überzeugt!
Allerdings sind mir zwei Stellen aufgefallen, die einem Twilight Fan sehr bekannt vorkommen werden und da ich Twilight nun mal kenne, haben mich die Parallelen ein wenig gestört.
Mit dem Ende hat die Autorin mich doch überrascht, denn obwohl Katy und Daemon die Finger nicht voneinander lassen können, lässt Katy ihn noch zappeln. Gut so! ;)

Fazit: Trotz der Parallelen zu Twilight ist Obsidian ein humorvoller und gelungener Auftakt, der mit ganz neuen und wunderbaren Wesen mich begeistert zurück gelassen hat.

1 Kommentare:

  1. Huhu Tanya,

    da ich ja sehr am schwanken bin, ob ich der Reihe eine Chance geben soll oder nicht, habe ich mir mal deine Rezension durchgelesen. Ich finde sie wirklich sehr gelungen und ich schwanke jetzt auch nicht mehr ganz so stark. Ich denke, ich werde den ersten Band irgendwann mal kaufen und schauen, ob er mir zusagt oder eben nicht.
    (So ganz überzeugt bin ich noch nicht, ob es mir nicht doch zu Mainstream und Kitschig sein wird. ;) )

    Liebste Grüße,
    Michelle von Secret Storys

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